Baubeschreibung TITANIC

Heft 1

 

Nummerieren Sie die ersten Teile Ihres Modells mit einem weichen Bleistift genauso, wie in den beiden Zeichnungen (Rückseite) angegeben. Gehen Sie dabei sorgfältig vor, denn diese Nummerierung bildet die Grundlage für Ihre weiteren Arbeiten.

Drücken Sie dann die einzelnen Teile vorsichtig heraus (dabei nie Gewalt anwenden, sondern - wenn nötig - stetig den Druck verstärken). Bewahren Sie die Teile, die Sie nicht unmittelbar benötigen, sorgfältig auf. 

Glätten Sie die Kanten der einzelnen Teile gegebenenfalls mit feinem Sandpapier. Beachten Sie dabei auch die Aussparungen oder Schlitze besonders, denn hier sollen andere Teile problemlos eingepasst werden können.

Kleben Sie mit Holzleim oder Klebstoff die jeweils zwei Teile zusammen, aus denen die beiden Modellstützen bestehen (Teile 24/25 und 26/27). Diese Stützen sollen den Kiel während des Baus aufrecht halten.

Passen Sie jetzt den Spant 1 (linke Zeich­nung) in die Aussparung oder den Schlitz 1 (rechte Zeichnung) des Kiels A ein. Wenn Sie alle eventuellen Unebenheiten vorher mit Sandpapier geglättet haben, sollte das keine Probleme bereiten.

Prüfen Sie mit einem Lineal nach, ob die Oberkante des Spants 1 mit der Kante des Vorderteils des Kiels A übereinstimmt, sodass eine Aussparung für die Ankerkette entsteht.

Passen Sie den Spant 2 in den Schlitz 2 des Kiels ein und achten Sie darauf, dass die Ober­kante des Spants und die Oberkante des Kiels übereinstimmen. Gehen Sie dabei sorgfältig vor, Sie ersparen sich so spätere Nachbesserungen.

Verwenden Sie während dieser verschie­denen Bauphasen zunächst nur Klebeband, um Spanten und Kiel zu befestigen. So können Sie leicht Korrekturen vornehmen.

Passen Sie den Spant 3 in den Schlitz 3 des Kiels ein und achten Sie darauf, dass die Ober­kante des Spants und die Oberkante des Kiels sich auf gleicher Höhe befinden.

Passen Sie den Spant 4 in den Schlitz 4 des Kiels und achten Sie darauf, dass die Oberkante des Spants und die Oberkante des Kiels übereinstimmen.

Schieben Sie die zweite Stütze (26/27) dorthin, wo später die Spanten 5 und 6 sein werden. Auf diese Weise lässt sich der erste Teil der Titanic aufrecht halten.

Schieben Sie die erste Stütze (24/25) zwischen die Spanten 1 und 2 des Kiels A. Bearbeiten Sie die Aussparungen vorher sorgfältig mit Sandpapier, dann bereitet das keine Probleme.

 

 

 Heft 2

Die Gesamtansicht des Schiffes zeigt die verschiedenen Teile des Kiels, die Spanten und die Decks, die mit der jeweiligen Ausgabe mitgeliefert werden.

Die nummerierten Teile vorsichtig herausdrücken. Die Teile 12, 13 und 14 sorgfältig aufbewahren. In den kommenden Ausgaben erfahren Sie, wofür sie benötigt werden.

Mit feinem Sandpapier die Kanten von Teil B des Kiels und der Spanten 5 und 6 glätten. Die Teile 10 und 11 ebenfalls auf Unebenheiten prüfen und gegebenenfalls ausbessern.

Spant 5 in den bereits fertig gestellten Teil A des Kiels einpassen. Darauf achten, dass Oberkante des Spants 5 mit den übrigen Spantenoberkanten übereinstimmt.

Auch Spant 6 in den Teil A des Kiels einpassen. Darauf achten, dass die Oberkante des Spants 6 mit der Kieloberkante übereinstimmt.

Die beiden bereits vorhandenen Teile A und B des Kiels zusammenpassen. Wenn nötig, Unebenheiten mit feinem Sandpapier abschleifen.

Die als Verstärkung dienenden Teile 10 und 11 mit Klebstoff oder mit Holzleim bestreichen.

Die beiden Teile A und B des Kiels an den Kontaktstellen mit Klebstoff oder Holzleim versehen und dann zusammenfügen.

Die bereits mit Holzleim versehenen Teile 10 und 11 dazu benutzen, die Kontaktstelle zwischen den Kielabschnitten A und B zu verstärken. Kräftig zusammendrücken.

Das fertig gestellte Kielstück des Modells auf die beiden Stützen stellen, wobei die vordere Stütze (die mit dem kürzeren Schlitz) zwischen die beiden ersten Spanten kommt.

Die beiden Teile des Kiels (A und 11. Der gleiche Effekt lässt sich von

B) mit einer Wäscheklammer von unten mit einer Zwinge erzielen. oben sichern, damit sie zusammen gepresst bleiben und gut trocknen können.

 

 

 

Heft 3

 

   

Sollten bei den Teilen 12,15 oder 16 Unebenheiten vorhanden sein, glätten Sie diese mit feinem Sandpapier.

Nachdem Sie alles geglättet haben, legen Sie Teil 16 auf Teil 12 und überprüfen Sie die Ausrichtung der beiden, wobei Sie auf den Platz für die Ankerkette achten müssen.

Sollte bei Ihrer Vorlage Teil 16 zu klein geraten sein, zeichnen Sie mit Hilfe von Teil 12 die Umrisse auf überschüssiges Restholz und schneiden das Ganze als Teil 16 aus. Dann Teile 12 und 16 mit Holzleim oder Klebstoff versehen.

Kleben Sie Teil 12 auf Teil 16. Überprüfen Sie, ob das geklebte Teil 12/16 mit der Spitze von Deck 15 übereinstimmt.

Versehen Sie Teil 12 mit Klebstoff oder Holzleim.

Drücken Sie das Teil 12/16 auf die untere Seite von Deck 15. Prüfen Sie, ob die Wände des für die Ankerkette bestimmten frei gebliebenen Platzes perfekt übereinstimmen.

Lassen Sie alles besonders gut trocknen. Nötigenfalls sichern Sie die Teile während des Trockenvorganges mit einer Klammer.

Positionieren Sie Deck 15 mit dem Platz für die Ankerkette nach unten auf den Spanten 1 bis 5 und die Oberkante des Kiels A. Das Deck wird noch nicht endgültig fixiert, da es noch (in den nächsten Ausgaben) lackiert werden muss.

10. Stellen Sie den Kiel, der inzwischen das Deck und die Spanten umfasst, auf die Stützen. Teil 23 wird in der nächsten Ausgabe benötigt.

 

Heft 4

Verbindungsstege 30/31 und 53/54 mit einem scharfen Papiermesser endgültig durchtrennen. Die Teile 53 und 54 werden später benötigt.

Die Teile 30 und 31 besonders gut glätten, dann an der oberen Linie von Spant 8 in die Fortsetzung der Schlitzlinie legen (wie auf dem Bild zu sehen). Die beiden Teile sollten zueinander einen Abstand von 4 mm aufweisen, sodass Platz für den Kiel bleibt.

Dann die Teile 30 und 31 mit Klebstoff oder Holzleim versehen und wie unter 3 beschrieben auf Spant 8 kleben und gut trocknen lassen.

Die Spanten in das Modell einpassen, wobei vom Bug zum Heck hin gearbeitet wird. Zuerst Spant 7 in den Schlitz des Kiels einpassen und festkleben.

Spant 8 mit den Teilen 30 und 31 zum Bug hin in den Schlitz des Kiels einpassen und festkleben. Wenn die Aussparungen gut abgeschliffen sind, sollte das keine Schwierigkeiten bereiten.

Spant 9 einpassen. Wenn das problemlos erfolgt ist, den Spant festkleben.

Farbige Karte aus Ausgabe 3 vornehmen und Motiv Nr. 3 mit einem Papiermesser unter Zuhilfenahme eines Lineals ausschneiden.

Teil 23 aus Ausgabe 3 vornehmen und Innenseite mit Klebstoff oder Holzleim versehen.

Motiv 3 auf Teil 23 aufkleben. Zum Trocknen beide Teile eventuell mit einem Gewicht beschweren.

 

 

Heft 5

Alle Teile auf Unebenheiten prüfen und mit feinem Sandpapier bearbeiten. Die Schlitze dabei nicht vergessen.

 

Die Teile 17A und 17B aneinanderlegen. Darauf achten, dass sie perfekt abschließen. Gegebenenfalls nochmals mit Sandpapier bearbeiten.

Klebstoff oder Holzleim auf die Kanten von 17A und 17B geben und sie dann zusammenkleben. Gegebenenfalls mit Klammer fixieren und gut trocknen lassen.

Die beiden Teile 211 einseitig mit Klebstoff oder Holzleim versehen. Sie sind als Verstärkung für die Klebestelle von Spant 17 bestimmt.

Teile 211 zu beiden Seiten auf die Verbindung von Spant 17A/17B kleben. Darauf achten, dass Schlitze nicht beeinträchtigt werden. Gut trocknen lassen.

Auf die Verbindungsstelle von Kiel B und C Klebstoff geben. Beide Teile ausrichten und dann zusammenkleben. Eventuell mit Zwinge oder Klammer fixieren. Gut trocknen lassen.

Klebstoff auf Stabilisationsteile 19 und 20 auftragen.

Teile 19 und 20 auf den Kiel (Kontaktstelle von B und C) drücken und gut trocknen lassen.

Spant 17 in den entsprechenden Schlitz (17) des Kiels einpassen. Darauf achten, dass der Spant absolut senkrecht sitzt.

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