Baubeschreibung TITANIC

 

Heft 21

1. Die 14 Planken 223 (1 x 6 x 450 mm) sind für die untere Beplankung des Mittelteils der Titanic bestimmt. Bei dieser Arbeit werden kleinere Lücken entstehen. Es ist also ratsam, alle Reste aufzubewahren, um sie für Ausfüllarbeiten zu verwenden.

2. Zunächst die nur provisorisch fixierten Platzhalter 218 und 221 entfernen.

3. Die erste Planke unterhalb des einen Seitenteils der Titanic einpassen und mit Holzleim festkleben. Zum Fixieren lassen sich die feinen mitgelieferten Nägel verwenden.

4. Wer damit Schwierigkeiten hat, kann auch Pin-Wand-Nadeln verwenden. Dabei vorsichtig arbeiten. damit die Planken nicht spalten. Wer die Geduld hat, kann die Planken auch fixieren, indem er nach dem Kleben 1 bis 2 Minuten Druck mit den Fingern ausübt.

5. Unterhalb der ersten geklebten zwei weitere Planken 223 nacheinander festkleben und fixieren. Gut trocknen lassen.

6. Nacheinander zwei weitere Planken vom Schiffsboden aus einpassen, festkleben und fixieren.

7. Für die Beplankungslücke eine weitere Planke mit einem scharfen Federmesser entsprechend dem vorhandenen Platz zuschneiden. Das gleiche, wenn nötig, mit einer zweiten Planke vornehmen.

8. Den bzw. die zugeschnittenen Planken in die Lücke einpassen und festkleben.

9. Etwaige kleine Lücken mit Plankenresten ausfüllen und festkleben. Für kleinere Lücken eignet sich auch Holzpaste bzw. Holzfüller. Falls Ihre Rumpfoberfläche rau aussieht, seien Sie unbesorgt. Mit einer Feile und Sandpapier lässt sich auch die raueste Beplankung in eine glatte verwandeln.

10. Die gleichen Arbeitsgänge mit den restlichen 7 Planken 223 auf der anderen Seite des Rumpfes der Titanic ausführen.

 

Heft 22

1. Mit einer Feile und dann mit grobem Sandpapier die Ecken der Spanten zum Heck hin abfeilen, so dass die Planken fugenlos und glatt aufliegen, wenn sie angebracht werden. Je mehr Mühe Sie sich dabei geben, desto besser lassen sich die Planken anbringen.

2. Planke 224 oben um das Heck biegen. Am besten hält man sie über Wasserdampf und biegt sie dann vorsichtig. Holzleim auftragen und die Planke erst an der einen Seite festkleben und mit Nägeln oder Pin-Wand-Nadeln fixieren, dann an der anderen Seite. Es ist ratsam, erst die eine Seite gut trocknen zu lassen. Die Planke überragt das Ende des Decks etwas. Die überstehenden Teile werden später entfernt.

3. Die zweite Planke zuerst auf der einen Seite, dann auf der anderen anpassen, festkleben und fixieren. Das Bild zeigt genau, wie die zweite und die folgenden Planken am Heck auslaufen, wobei die dritte und vierte Planke sich zum Ende hin verjüngen.

4. Das Bild oben zeigt, wie die zweite bis vierte Planke an der Seite des Rumpfes angebracht sind. Diese und die folgenden Planken verlaufen von der frei liegenden Hälfte des Spants 29 zum Heck.

5. Das Bild zeigt, wie man am besten die Planken zum Ende hin mit Hilfe eines Lineals und eines Papiermessers verjüngt. Ähnlich kann man aus Resten schmale, keilförmige Stücke anfertigen, um etwaige Lücken im Rumpf auszufüllen.

6. Hier demonstrieren wir, wie man am besten mit Pin-Wand-Nadeln beim Fixieren umgeht. Damit die Planken sich nicht spalten, ist es ratsam, die Nadeln erst vorsichtig mit der Spitze durch das Holz zu drücken, bevor man die Planke am Spant fixiert. Eventuell kann man auch im Spant ein Loch vorbohren.

7. Oben ist zu sehen, wie die sechste Planke angepasst und dann angeklebt wird. Die Lücke wird später mit einem passgerecht zugeschnittenen Plankenteil ausgefüllt.

8. Auf diesem Bild wird gezeigt, wie weit die Planke 6 am Heck reichen muss. Wegen der starken Biegung sollte die Planke gut fixiert werden. Völlig trocknen lassen.

9. Planke 7 auf beiden Seiten anpassen, festkleben und fixieren. Gut trocknen lassen. Oben ist zu sehen wie die Planken 6 und 7 durch diagonale Schnitte am Heck perfekt angepasst werden.

10. Teil 49, wie oben zu sehen, am Heck ankleben. Dieses Teil stützt das Ruder und beherbergt im ausgesparten Raum die zentrale Schraube.

11. Die Beplankung auf beiden Seiten bis zum Ansatz von Teil 49 fortsetzen. Wenn nötig, die einzelnen Planken verjüngen. Eventuelle Lücken später mit eingepassten Holzstücken ausfüllen.

12. So sollte Ihre Titanic am Ende des ersten Teils der Beplankungsarbeiten aussehen.

 

Heft 23

1. Die Planken 224 für das Heck passend zuschneiden und zum Schiffsboden hin nacheinander festkleben. Vorgang auf der anderen Seite wiederholen. Etwaige entstehende kleinere Lücken werden später mit passend zugeschnittenen Holzresten ausgefüllt.

2. Wenn die Ruderstütze erreicht ist, zwei schmale Plankenstücke beidseitig senkrecht auf der Stütze festkleben. Die beiden Stücke auf die exakten Abmessungen der Stütze zurechtschneiden.

3. Dies Bild zeigt das vollständig beplankte Heck und die zurechtgeschnittenen beidseitigen Verstärkungen der Ruderstütze.

4. Wenn alles gut getrocknet ist, mit Rundfeile und grobem Sandpapier die Verstärkungen der Ruderstütze exakt der Stütze selbst angleichen. Mit feinem Sandpapier den letzten Schliff geben.

5. So etwa sollte das Heck des Rumpfes am 6. Die Plankenreste als Lückenfüller zusammensammeln. Sie könnten etwa wie auf dem Ende der Beplankungsarbeiten aussehen. Nun ist es an der Zeit, die Reste der Planken, die Bild oben aussehen. Falls Sie nicht genug Reste

7. Zuerst Plankenreste für die Lücken im Schiffsboden zurechtschneiden, einpassen und dann festkleben. Eventuell mit feinen Nägeln oder Pin-Wand-Nadeln fixieren. Gut trocknen lassen.

8. Mit einem scharfen Papiermesser die Plankenenden entsprechend der Bleistiftmarkierung entlang der Namensplanke abschneiden und mit Feile und Sandpapier glätten. Das Ergebnis sollte so wie auf dem Bild oben aussehen.

 

Heft 24

1. Vor der Beplankung des Bugs, die Kanten der Spanten zum Bug hin mit Feile und grobem Sandpapier kräftig abflachen. Das gleiche mit den beidseitigen Kanten des vordersten Kielstücks machen. Wenn Sie die Spanten gut abgeflacht haben, werden Sie keine Nägel zum Fixieren benötigen, da die Planken lückenlos auf den Spanten aufliegen.

2. Dann das Vorderdeck von beiden Seiten mit Planke 224 versehen, anpassen und festkleben. Ganz vorne im Bug bei der Ankerklüse (Öffnung für die Ankerkette) sollten die Planken auf beiden Seiten leicht höher sein als das Deck.

3. Von beiden Seiten den Bug mit den nächsten Planken zwei, drei und vier versehen - einpassen und festkleben, eventuell fixieren. Die Planken sollten vorne den Kiel leicht überragen, sodass sie eine Spitze ergeben. Die zweiten Planken bilden auf dem zweiten Oberdeck, wie auf dem Bild zu sehen, ein kleines Schanzkleid.

4. Die nächsten Planken lückenlos den Bug herunter von beiden Seiten einpassen und festkleben. Diese Planken sollten auf jeden Fall mit Nägeln oder Pin-Wand-Nadeln fixiert werden.

5. Der Bug ist leichter als das Heck zu beplanken, da die einzelnen Planken sich nicht verjüngen müssen. Auf dem Bild ist deutlich zu sehen, wie die Planken der bereits fertig gestellten Bugseite vorne die Bugspitze etwas überragen.

6. Bei den unteren, ebenfalls nicht verjüngten Planken kann man anstelle von Nägeln oder Pin-Wand-Nadeln zum Fixieren auch vorzüglich Wäscheklammern benutzen.

7. Haben Sie keine Angst, die Holzfeile ausgiebig einzusetzen. Sollten darüber hinaus beim Einsatz von Holzfüller bzw. Holzpaste unliebsame helle Flecken entstehen, lassen sich die später durch den Anstrich des Rumpfes verdecken.

 

Heft 25

 

1. In diesem Arbeitsabschnitt vollenden Sie die Beplankung des Rumpfes. Bewahren Sie anfallende Holzreste sorgfältig auf, sie werden Ihnen beim Ausfüllen von Lücken sehr zupass kommen.

2. Auf diesem Bild ist die Beplankung des Bugs exemplarisch zu sehen. Man erkennt deutlich, dass die einzelnen Planken kaum abgeflacht oder reduziert werden müssen. Beim Beplanken sollten Sie abwechselnd auf beiden Seiten des Modells arbeiten.

3. Für den Boden des Rumpfes müssen die einzelnen Planken dann nicht so sehr gekürzt, sondern in der Breite reduziert werden. Zum Fixieren der geklebten Planken benutzt man am besten die kleinen mitgelieferten Nägel.

4. Nachdem, wie auf dem vorigen Bild zu sehen, die eine Bodenseite beplankt ist, den Arbeitsvorgang auf der anderen Seite wiederholen. Die Nägel entfernen, nachdem die einzelnen Planken gut festgeklebt sind.

5. Jetzt müssen nur noch eventuelle Lücken mit eingepassten Plankenresten ausgefüllt oder kleinere Stellen mit Holzpaste oder Holzfüller ausgebessert werden.

6. In diesem Abschnitt kommt das Sandpapier zu seinem Recht. Den Bug erst mit grobem Sandpapier sorgfältig glätten. Sie sollten sich bei diesem Schritt Mühe geben und den Arbeitsvorgang stetig wiederholen.

7. Nun, wie auf dem Bild zu sehen, kleine Plankenreste für das Heckende zuschneiden, einpassen, festkleben und mit den kleinen, dünnen Nägeln fixieren.

8. Die überstehende Kante der obersten, rund gebogenen Planke des Hecks mit einer Feile oder grobem Sandpapier reduzieren und glätten. Arbeiten Sie sorgfältig und vorsichtig, damit Sie keine Schrammen auf dem Deck hinterlassen.

9. Die jeweils oberste Planke auf beiden Bugseiten nun ebenfalls mit einer Feile oder Sandpapier abfeilen und glätten. Sollten Sie bei den Arbeiten trotz aller Vorsicht Spuren auf dem Deck hinterlassen, ist das kein Beinbruch. Eine neue Lackschicht wird die Kratzer verdecken.

10. Nun den Bug des Modells noch einmal vornehmen und mit feinem Sandpapier nacheinander auf beiden Seiten glätten. Den Vorgang mit noch feinerem Sandpapier wiederholen.

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